Bremen gewinnt EMW-Preis

Zweiter Platz in der Kategorie “Bestes EMW-Programm großer Kommunen”

Wir sind als Stadt Bremen beim ersten Bundeswettbewerb der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) in der Kategorie „Bestes EMW-Programm großer Kommunen“ ausgezeichnet worden.
Die Jury lobte unter Beteiligung des Bundesumweltministeriums (BMUV) das vielfältige und umfangreiche Programm, das in Zusammenarbeit mit den diversen Kooperationspartner:innen entstanden ist. Sonja Gerling (SKUMS) nahm den Preis stellvertretend auf der virtuellen Bühne entgegen.

Wir als Verein freuen uns sehr über die Auszeichnung, gratulieren den Städten Kassel und Chemnitz sowie allen weiteren Preisträger:innen und danken an dieser Stelle den Netzwerkpartner:innen für ihre Beiträge – nächstes Jahr holen wir uns den ersten Platz.

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es auf der Webseite des Umweltbundesamtes.

Die offizielle Pressemitteilung kann hier heruntergeladen werden.

Jahresbericht 2021

Jahresbericht 2021 der Initiative Mobilitätskultur

PHINEO hat den neuen Jahresbericht der Initiative Mobilitätskultur veröffentlicht.
Wir sind eines von derzeit sieben geförderten Projekten, die neue Ansätze für die notwendige Mobilitätswende vorleben dürfen, indem wir Bürger:innen mitnehmen, gemeinsam zu einer menschengerechten Stadtentwicklung beizutragen.

Hier könnt ihr den Bericht herunterladen – Viel Spaß bei Lesen!

Auf in die Zukunft!

Wertschätzender und wertschöpfender Workshop

Pünktlich zum Frühlingsanfang haben wir einem interaktiven Workshop im Bremer Presseclub gemeinsam mit Akteur:innen der EMW in Bremen und umzu unter Anleitung von Andrea Kuhfuß und Patrick Runge von der QLab Think Tank GmbH die vergangenen Mobilitätswochen kritisch hinterfragt, Positives herausgestellt und Potentiale erarbeitet.

Durch spannende Gespräche mit den unterschiedlichen Teilnehmenden aus Bremen, Bremerhaven und Lilienthal, politischen Vertreter:innen, BUND, ADFC, AAA, atene KOM GmbH, b.zb (Bremer Zentrum für Baukultur) konnten wir vieles voneinander lernen und neue große Ideen für 2022 entwickeln – seid gespannt!

Drei essentielle Punkte sind im Laufe des Tages diskutiert worden und stehen im Fokus der weiteren Zusammenarbeit im Netzwerk:

  1. Übergreifende Aktionen in der gesamten Metropolregion
  2. Unterstützung der Stadt & Kommunen
  3. Nachhaltigkeit aus der „Öko-Ecke“ gesellschaftsfähig machen

Wir danken allen Teilnehmenden für ihre Zeitspende und die Bereitschaft, sich unter den gegebenen Sicherheitsvorkehrungen nach langer “Durststrecke” wieder persönlich zu treffen.

Das gute Wetter, die intensiven Arbeitsphasen in Kleingruppen und das gemeinsame Mittagessen waren sehr motivierend und lassen uns hoffnungsvoll auf die Aktionen dieses Jahr blicken.

Im Anschluss haben wir zusammen mit der Initiative Mobilität eine Pressemitteilung herausgeben, die ihr hier herunterladen könnt.

Sofortprogramm Klimaschutz

Gemeinsam mit fast 60 Organisationen der Bremer Zivilgesellschaft treten wir für neuen Schwung in der Bremer Klimapolitik ein.

Es ist ein beeindruckend breies Bündnis, dass sich hinter dem Statement für ein “Sofortprogramm Klimaschutz” und die breite Umsetzung der Empfehlungen aus der Enquetekommission Klimaschutz versammelt hat.

Das Papier wurde heute zur Bürgerschaftssitzung veröffentlicht, bei der die Abgeordneten über den weiteren Umgang mit den Ergebnissen der Klima-Enquete diskutierten.

Das Statement zum Download

Passend zum Anlass gab es eine Aktion vor dem Bürgerschaftsgebäude, die den Aspekt des “Machens” in der Klimapolitik veranschaulichen sollte.  Als Bauarbeiter:innen bzw. Handwerker:innen verkleidet, bauten wir eine Wand aus beschrifteten Kartons als Bausteine der notwendigen Klimawende auf. Ein gespanntes Baustellen-Band markierte, bis zu welcher Höhe die Wand durch konkretes Anpacken aufgebaut werden muss, um Bremens Beitrag zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels zu leisten.

Offener Brief aus Findorff

Für ein Miteinander mit mehr Platz und Sicherheit auf unseren Straßen

Eine motivierende Nachricht zum Start in das neue Jahr: Das Verkehrsbündnis Findorff möchte gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadt Bremen und dem Beirat Findorff dem wachsenden Zuspruch Taten folgen lassen und die Sicherheit, Aufenthaltsqualität und Attraktivität des Ortsteiles Alt-Findorff durch Neuordnung des Straßenraumes deutlich verbessern.

Wir unterstützen den offenen Brief und freuen uns, wenn ihr ihn ebenfalls in eurem Freund:innen- und Bekanntenkreis verteilt.

Offener Brief zum Herunterladen

Fuß- und Radverkehr strukturell fördern

Fuß- und Radverkehr strukturell fördern

Die Klimaziele von Paris sind einzuhalten. Aber es wird zu wenig getan. Die bisherigen Maßnahmen sind unzureichend – das ist kürzlich vom Bundesverfassungsgericht bestätigt worden.

Die Förderung des Umweltverbunds aus ÖPNV, Rad- und Fußverkehr ist entscheidend für die Verringerung des CO2-Ausstoßes im Mobilitätsbereich. Deshalb ist es gut und richtig, dass der Senat die Stärkung und Verbesserung des ÖPNV anstrebt. Aber Bremen hat einen seit Jahren stagnierenden Radverkehrsanteil von 25%. Daher ist die strukturelle Förderung des Fuß- und Radverkehrs entscheidend für das Gelingen der Mobilitätswende in Bremen. Die Erhöhung der Finanzmittel für den Radverkehr auf teilweise das Vierfache und die Schaffung eines Fußverkehrsetats (den die unterzeichnenden NGO in ihrem Fußverkehrsmanifest gefordert haben) sind positive Zeichen eines notwendigen politischen Willens. Durch die Schaffung des Teams Nahmobilität und vorher der Radverkehrsbeauftragten beim Amt für Straßen und Verkehr (ASV) sind auch personelle Veränderungen positiv zu bemerken.

Bei einigen Radverkehrsprojekten ist jedoch festzustellen, dass sich trotz Beschlüssen und finanzieller Ausstattung die Umsetzung signifikant verzögert. Der Wallring nimmt Konturen an. Das ist auch dem geschuldet, dass die Umsetzung bis Ende 2022 erfolgen muss. Ohne Anschlüsse und durchgängige Radverkehrsrouten wird der Wallring nur einen Teil der gewünschten Wirkung entfalten.

Die zentrale Radpremiumroute D 15 von Bremen-Nord bis Mahndorf ist inzwischen in einigen Teilen hergestellt. Eine Gesamtablaufplanung ist nicht wie angekündigt vorgelegt worden. Die Umsetzung der Radpremiumroute D 16 von Lilienthal bis Huchting ebenso wie der weiteren 2014 im Verkehrsentwicklungsplan beschlossenen Premiumrouten erfolgte bislang nicht. Bei den Innenstadtfahrradbrücken, der Fahrradbrücke Hemelingen/Mahndorf sowie der Fuß-/Fahrradbrücke Woltmershausen zur Überseestadt sind die Projektfortschritte trotz des politischen Willens bei weitem nicht so wie erwartet.
Um die Umsetzung der politischen Beschlüsse zum Fuß- und Radverkehr zu beschleunigen, halten wir eine personelle Stärkung der Bereiche Projektkoordinierung, -steuerung und -controlling geboten. Wir erwarten, dass durch eine(n) unabhängige(n) Fuß- und Radverkehrsbeauftragte bzw. eines –beauftragten hierbei Fortschritte erzielt werden. Eine eigene Fuß- und Radverkehrsabteilung im ASV wäre ein weiterer Vorschlag, den wir
für zielführend halten. Berlin hat gute Erfahrung mit einer Radverkehrsinfrastrukturgesellschaft namens Infravelo gemacht. Das sollte man ernsthaft auch in Bremen prüfen.

Unsere Beschlüsse und Forderungen:

1. Wir unterstützen alle Bemühungen zu einer beschleunigten Umsetzung der politischen Beschlüsse zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs und der multimodalen Verknüpfungen mit öffentlichem Nahverkehr sowie Car- und Bikesharing.

2. Wir unterstützen die Planungen für den Wallring und fordern eine zügige Umsetzung. Dies ist ein ausgesprochen modellhaftes und zukunftsweisendes Projekt. Das Agieren von Lobbyorganisationen der Wirtschaft gegen ihre eigenen Beschlüsse innerhalb des VEP 2014 halten wir für unverantwortlich.

3. Wir fordern die beschleunigte Planung und Umsetzung der Fahrradbrücken und mindestens der Radpremiumrouten D 15 und D 16.

4. Wir fordern die Vorlage oder Neufassung von Richtlinien für Standards und die Gestaltung von Fahrradstraßen, der Anlage von Fahrradparkplätzen sowie von Radpremiumrouten. Dringend erforderlich ist eine Richtlinie für die Führung von Fußund Radverkehren in Baustellen. Die Zuständigkeiten sollten bei den Baustellen vereinheitlicht werden.

5. Wir fordern eine strukturelle und personelle Stärkung des Fuß- und Radverkehrs in den Bereichen Planung, Controlling und Steuerung. Wir fordern daher eine personelle Aufstockung des „Teams Nahmobilität“ und schlagen darüber hinaus eine(n) unabhängige(n) Radbeauftragte(n) angesiedelt bei SKUMS bzw. eine Abteilung für Fuß- und Radverkehr beim ASV oder eine eigene Radinfrastrukturgesellschaft vor.
Wir beteiligen uns gerne konstruktiv an einem Prozess.

6. Zur Gewinnung von dringend benötigten Fachkräften ist die Lehre an der Hochschule Bremen zu stärken. Zusätzliche Studiengänge und Professuren für die Bereiche Fuß- und Radverkehr, Barrierefreiheit sowie öffentlicher Nahverkehr sind einzurichten, bevorzugt auch als duale Studiengänge.

Die Unterzeichner*innen: Autofreier StadTraum, ADFC Bremen, BUND Bremen, Einfach Einsteigen, FUSS e.V. Bremen, Forum Verkehrswende Neustadt, VCD Bremen

Die EMW 2021

Unser Resümee

Am Mittwoch ging die Europäische Mobilitätswoche 2021 mit einem spannenden Talk zum Thema „Räume neu erfahren“ auf dem Martiniplatz zu Ende. Die letzte von rund 20 Veranstaltungen, die in diesem September in Bremen das Thema Verkehrsentwicklung und nachhaltige Stadtentwicklung auf verschiedenste Art behandelt haben.

Den offiziellen Schluss des Bremer Beitrags zur Europäischen Mobilitätswoche kommentiert Ralph Saxe, der Vorsitzende des autofreien Stadtraums e.V., der die Aktionen jedes Jahr koordiniert: „StadtRäume und StadtTräume anders und neu denken. Das heißt ausdrücklich Räume sich entwickeln lassen und Alternativen zu ermöglichen. Innenstädte brauchen Labore. Sie werden sich verändern müssen und brauchen das.“

Das Thema Innenstadtentwicklung ist in Bremen gerade besonders aktuell, da durch das Aktionsprogramm Innenstadt und die gleichzeitige Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans viele sichtbare Veränderungen stattfinden. Sei es der Rückbau verschiedener Straßenzüge zugunsten nicht motorisierter Verkehrsteilnehmender oder die Gestaltung des Domshofs durch das Open Space oder die Wiederbelebung der Kultur nach den Corona Lockdowns.

Es ist vieles in Bewegung und das hat sich nicht nur in den Themen und Debatten wiedergefunden, sondern konnte durch kulturelle Aktionen auch gelungen dargestellt werden. Bei der Storytelling Arena beim Zukunftstag vom Open Space zum Thema Mobilität waren die Menschen gefordert, eigene Erlebnisse zu erzählen und an anderer Stelle wurde ein symbolischer Eyecatcher installiert. Der sogenannte CO2 Ballon, der mit seinen 3m Durchmesser ein Volumen von 15 Kubikmetern Luft fasst und damit die Menge des täglichen CO2 Ausstoßes eines durchschnittlichen in Deutschland lebenden Menschen beschreibt, schwebte über dem Domshof.

Ob als Teilnehmer:in einer Fahrraddemo, sei es bei der Kidical Mass, der ADFC Hochstraßentour, dem Fancy Women Bike Ride oder der BIKE IT Film Night Ride, ob als Besucher:in einer der vielen Diskussionen und Informationsveranstaltungen, überall haben sich verstärkt interessierte Bürger:innen eingebracht und engagiert. „Uns haben das rege Interesse und die Reaktionen der Besucher:innen gezeigt, dass Stadt- und Verkehrsentwicklung längt kein Nischenthema mehr sind, sondern mitten im Bewusstsein der breiten Bevölkerung angekommen sind.“ folgert Susanne von Essen.

Nun sei die Aufgabe, die vielen positiven Ideen zur zukunftsweisenden Attraktivierung der Stadt weiter zu bewegen. Gesetztes Ziel: von den Schweizern und ihrer Flussschwimmen-Kultur (Swim City) lernen und die Weser in die City holen.

Grußwort von Maike Schaefer

StadTräume im Fokus 2021

Der September setzt in Bremen wieder Zeichen in Richtung Mobilitätswende. Über 30 Aktionen werden rund um und im Rahmen der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE in Bremen stattfinden.

Was ist dir wichtig?

Beteiligt euch an der Verkehrsentwicklung eurer Stadt

Wir brauchen eine menschengerechte Mobilitätswende – das haben bereits zahlreiche Metropolen weltweit erkannt und entsprechende Pläne auf den Weg gebracht. Auch in Bremen hat der Senat mit dem Verkehrsentwicklungsplan (VEP) 2025 einen ersten Grundstein für den nötigen ökologischen und sozial verantwortungsvollen Wandel gelegt.

Natürlich muss ein Plan immer wieder kontrolliert werden und das Vorgehen an die aktuellen Herausforderungen angepasst werden. Dabei ist jede:r von uns ein:e Expert:in, wenn es um das Thema Verkehr geht, denn wir lassen ihn entstehen, wenn wir mobil sein wollen. Der Bereich Verkehr bei der Senatorin für Stadtentwicklung, Klimaschutz, Umwelt, Mobilität und Wohnungsbau (SKUMS) setzt daher auf unser aller Erfahrungen und Ideen bei der aktuellen Gestaltung der folgenden Maßnahmenpakete:

  • Mobilität in der Innenstadt
  • Busse und Bahnen
  • Anbindung Stadt und Region sowie
  • Parken in Quartieren

Das Ziel ist eine gesündere, leisere und umweltfreundlichere Stadt, in der wir alle bequem von A nach B kommen – am besten mit Verkehrsträgern des sogenannten Umweltverbundes, wie Bus und Bahn, Fahrrad oder zu Fuß.

Die Bremer Agentur Gruppe für Gestaltung hat ein spannendes Beteiligungsverfahren entwickelt, in dem sich Bremerinnen und Bremer sowie alle Interessierten bis zum 30. April einbringen können.
Schaut euch an, welche Ideen es bereits gibt und bewertet diese unter: https://www.bremen-bewegen.de/. So können die Verantwortlichen am besten einschätzen, wo ihre Pläne angepasst werden müssen.

Wir sind gespannt auf die Ergebnisse!

 

PS: Wer das hier gelesen hat und nicht mitmacht, der/die darf am Ende auch nicht meckern.

Spannende Ausschreibung

Ideen für neue Mobil­ität gesucht!

“Die Ini­tia­tive Mobil­ität­skul­tur unter­stützt Ideen aus der Zivilge­sellschaft, die sich für eine Verkehr­swende in der Stadt und auf dem Land ein­set­zen.” Ab heute startet die näch­ste Förder­phase mit der Suche nach inno­v­a­tiven Projekten!

Worum geht’s?

Das The­ma der Auss­chrei­bung ist Nach­haltige Mobil­ität im ländlichen Raum und beim Pen­deln zwis­chen Land und Stadt.

Dazu gehören z.B. Pro­jek­te zu

  • Mobil­itätssicherung für Men­schen ohne Auto
  • Inno­v­a­tive Lösun­gen im ÖPNV, Shar­ing-/Pool­ing­pro­jek­te u. ä.
  • Aufw­er­tung öffentlich­er Räume (Plätze, Orts­durch­fahrten etc.)
  • Verbesserte Infor­ma­tio­nen über Mobil­ität­sange­bote (auch durch dig­i­tale Anwendungen)
  • Kom­mu­nika­tive Maß­nah­men zur Verän­derung von Ein­stel­lun­gen und Verhalten

Je nach Bedarf des Pro­jek­ts beträgt die Förder­summe bis zu 100.000 Euro im Jahr für max­i­mal drei Jahre. Auch ein­ma­lige Förderun­gen sind möglich.

Wer wird gesucht?

Bewer­ben kön­nen sich sowohl neue als auch laufende Pro­jek­te, die als gemein­nützig anerkan­nt sind. Das Vorhaben sollte skalier­bar sein und die Pro­jek­t­beteiligten genau wis­sen, was sie bewirken wollen.
Der Bewer­bungszeitraum läuft bis zum 21. April 2021.

Einen ausführlichen Artikel zum Thema findet ihr hier auf der Website des Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD).

 

Bei weiteren Fragen zur Ausschreibung hilft diese Übersicht oder der Kontakt zu Annett Kussatz: Tel.: +49 30 520 065 375 oder Mail: annett.kussatz@phineo.org

Die Ini­tia­tive Mobil­ität­skul­tur wird ermöglicht durch die Erbschaft einer Privatperson und durch das gemeinnützige Beratungs- und Analysehaus PHINEO umgesetzt. Auch unser Projekt ‘StadTräume im Fokus – Europäische Mobilitätswoche’ ist Teil der Initiative.

Neuerfindung des Zentrums 2030

Online-Beteiligung zur Vertiefung des Innenstadtkonzepts

Mit der Frage: “Was macht die Innenstadt in Zukunft aus?” läuft bis zum 31. März 2021 ein digitales Beteiligungsverfahren, dessen Ergebnisse in die Erarbeitung der “Strategie Bremen Centrum 2030” einfließen.
Unter www.bremen.de/vik-beteiligung könnt ihr eure Ideen und Meinungen zur Weiterentwicklung des Bremer Zentrums abgegeben. Es ist ebenfalls möglich, eine E-Mail mit euren Anregungen direkt an das zuständige Planungsbüro von Urban Catalyst zu schicken: bremen@urbancatalyst.de.

In der Beteiligung geht es konkret um das Erkennen von wichtigen gemeinsamen “Themen und Räumen”, um dem Ziel einer menschengerechten Innenstadt mit Wohn- und Arbeitsraum, Kultur, Handel und Freizeit einen Schritt näher zu kommen. Das Verfahren beruht auf dem bestehenden Innenstadtkonzept aus dem Jahr 2014, das nun weiter vertieft wird. Es ist ein gemeinsames Projekt der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (SKUMS), der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa (SWAE) sowie der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven.

Genauere Informationen findet ihr in der Pressemitteilung des Senats und unter www.bremen.de/vik.

Neues Golden City-Projekt

Mitmachen und Mitgestalten

Ein Motto ganz nach unserem Geschmack – “TraumWeltStadt”.
Ramona & Ramon von Golden City laden euch ein, mit Instrumenten und Gesangsstimmen, den von Ramona geschriebenen Song “Wir singen die Stadt” zu performen. Zeigt eure Lieblingsecken (oder auch die Albtraumorte der Stadt) und werdet Teil dieses spannenden Musikvideoprojekts.

Inspirationen und Instruktionen bekommt ihr durch die vier Aufgaben des Videoaufrufes. Eure Clips schickt ihr daraufhin per Wetransfer an info@goldencity-bremen.de oder per Whatsapp an 0151 296 070 52.
An diese Adressen könnt ihr euch auch mit Fragen zum Projekt wenden.

Einsendeschluss für den ersten Aufruf ist Freitag, der 5. März.

Wir wünschen euch viel Spaß bei der Gestaltung der TraumWeltStadt!

 

 

Das Projekt “TraumWeltStadt” – eine filmisch musikalische Collage über die Stadt – von den Menschen, die hier zuhause sind wird unterstützt vom Fonds Soziokultur und dem Senator für Kultur Bremen
… und durch Spenden von Fans auf das Konto des Vereins Goldene Stadt e.V.:
DE 05 2905 0101 0081 4775 23

Neue Website

Neu gedacht – neu gemacht

Den Anfang der Veränderung macht unsere Website. Wir haben mit Hilfe von funkenstrecke.de unseren Internetauftritt überarbeitet und freuen uns über wilde Ideen und feinfühlige Kritik per Mail, Brieftaube oder anderen Wegen.

Ab sofort werden wir euch unter anderem über spannende Veranstaltungen rund um die Mobilitätswende in Bremen und umzu informieren.

Du hast einen Tipp für unseren Kalender?
Schreib uns: kontakt@autofreierstadtraum.de

 

Frischer Wind

Reißt die Traumfenster weit auf!

Wir brauchen frischen Wind für eine menschengerechte Verkehrswende. Gemeinsam mit euch möchten wir auch in diesem Jahr gesellschaftliche Wendepunkte für ein klimafreundliches Mobilitätsverhalten erreichen – lasst uns im September im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche unsere #stadtneudenken.

Bis dahin ist noch viel zu tun – wir möchten uns als Organisation weiterentwickeln und uns mit anderen Bremer Akteur:innen austauschen, gegenseitig unterstützen und zu einem Netzwerk wachsen.

Möchtest auch du die Stadt neu denken und uns in unserer Arbeit unterstützen?

Melde dich gerne unter:

kontakt@autofreierstadtraum.de

Europäische Mobilitätswoche 2020

Am gestrigen Dienstag endete der offizielle Bremer Beitrag zur Europäischen Mobilitätswoche 2020. Nach sieben Tagen und 18 Veranstaltungen, die zwischen dem 16. und 22. September in Bremen viele Denkanstöße rund um nachhaltige Mobilität und Stadtentwicklung boten, ziehen wir vom Verein Autofreier StadTraum positive Bilanz.

Trotz der schwierigen Voraussetzungen aufgrund der Covid-19 Pandemie und den damit einhergehenden Sicherheitsvorkehrungen, war das Interesse der Bremer:innen an den Veranstaltungen ein reges. Gerade zu den Themen Verkehrswende und autofreie Innenstadt gab es viele Rückmeldungen aus der Bevölkerung.

Das vielfältige Programm reichte von gutbesuchten und hochkarätig besetzten Talkrunden über die Entwicklung der Innenstadt oder Verkehrsneuplanung in der Pandemie, zu Fahrradtouren wie der Lastenrad-Parade oder der ersten Bremer Kidical Mass oder dem Film-Night-Ride durch Gröpelingen. Aber auch Filmbeiträge im City 46 zum Thema 200 Jahre Fahrrad, die Theateraktion Soulmachine über autonomes Fahren in der Zukunft und kreative Aktionen, wie der Parking Day, der in diesem Jahr im Viertel vom Bremer Bündnis Verkehrswende durchgeführt wurde, stießen auf viel positive Resonanz. Ob die temporären Carbikeports und die Combox, die Spielwiese im Steintor, die Straßenmusiker oder das Riesen-Parkplatz-Memory-Spiel, mit Neugierde und Anerkennung wurden diese Angebote aufgenommen und steigerten die Aufenthaltsqualität am Straßenrand deutlich.

„Sehr erfreulich ist“, resümiert Susanne von Essen (Vorsitzende des autofreien StadTraums) „dass es in diesem Jahr zum Parking Day nicht nur von Institutionen organisierte Aktivitäten gab, sondern beispielsweise in Findorff und in Walle auch privat durchgeführte Aktionen. Das zeigt uns den Gestaltungswillen der Menschen, die in unserer Stadt leben, zugunsten von Raum für die Menschen und nicht fürs Auto. Das bestärkt uns in unserem Auftrag, Themen wie Verkehrswende und nachhaltige Mobilität in der Gesellschaft und Stadtplanung neu zu denken.“

Beflügelt von den diesjährigen Erfahrungen, gibt den großen Wunsch, schon im nächsten Frühjahr verschiedene Straßenzüge in der Stadt temporär zu öffnen, um alternative Mobilitätskonzepte auszuprobieren und StadTräume auch ohne Automobil erlebbar zu machen.

Europäische Mobilitätswoche 2019

Auch dieses Jahr feiern wir in Bremen im September die EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE, die europaweit stattfindet. Wir präsentieren vom 13. bis 22.9. ein vielseitiges und informatives Programm und dazu ein, Stadtraum neu zu entdecken und zu erleben.

Als Highlight wird in diesem Jahr die Ausstellung FahrRad! Die Rückeroberung der Stadt, des Architekturmuseum Frankfurt vom 17.9. bis 25.10. in Bremen zu sehen sein.
Ausstellungsort ist die Sparkasse am Brill, Öffnungszeiten sind die des FinanzCentrums.

Europäische Mobilitätswoche 2018

Auch dieses Jahr feiern wir in Bremen im September die Woche der Mobilität die europaweit stattfindet. Wie immer wird wieder ein buntes Programm geboten und dazu eingeladen Stadtraum neu zu entdecken und zu erleben. Dabei erstreckt sich das diesjährige Programm auch wieder über den gesamten September. Als Highlight wird u.a. wieder eine Fahrraddemo über die Hochstraße im Programm stehen (16. September). Details und das vollständige Programm folgen in Kürze.